Bauphase der Husumer Klappbrücke in Spur 0 [ Bauphase ]

 

Die gesamten Brückenteile sind aus 0,1mm, 0,2mm, 0,3mm und teilweise 0,05mm Messingblech entstanden. Alle erforderlichen Kleinteile, wie die Seitenteile, T-Träger, L-Träger und Nietenstreifen, habe ich mit speziellem Werkzeug hergestellten. In einige spezielle Teile habe ich die Nieten eingestanzt – und alles im Maßstab 1:45 (1:43).

Mit entsprechenden Holzschablonen sind die einzelnen Teile dann Stück für Stück zusammengelötet worden. Es entstanden so die unterschiedlichen Querträger für die Flutbrücke, die Klappbrücke und die Kellerbrücke. Ebenfalls sind so auch die zwei Zapfenbrückenteile so entstanden.

Die Geländerstützen und die Stützen für die Austritte sowie Treppenteil dr Klappbrücke und der Fußweg der Flutbrücke sind aus 1,5*2 mm Vierkantmessing entstanden. Zuerst sind auch hier, entsprechend der Knickstellen, die abgelenkten Messing-Vierkante ein wenig eingefeilt, dann gebogen und verlötet worden. Mit einem 0,8mm Bohrer sind die Löcher für das Geländer entstanden. Die Träger für die Schwellen sind aus U-Profilen (3*5mm) entstanden und auf die Querträger gelötet worden.

Die Träger für die Schwellen sind aus U-Profilen (3*5mm) entstanden und auf die Querträger gelötet worden.

Vor der elektrischen Inbetriebnahme erfolgte die Lackierung mit Airbrush und der entsprechend dem Zustand nötige Alterung.

Bald erfolgt der Einbau in die Module. Es werden 4 Module, ein Brückenmodul von 120*45*20 cm sowie links und rechts Übergangsmodule. Linke mit dem Bahnübergang mit eine Grösse von 80*45*20cm und rechts ein Übergangsmodul von 40*45*20cm – so dass das gesamte Brückenmodul über eine vonn 240*45*20cm erstrecken wird.

 

 

 

 

Flutbrücke

Zuerst wurden die Querträger aus 0,3mm zugeschnittenen und gebogenen Messingbleche hergestellt. Danach sind die neuen Querträger mit den Seitenteilen verlötet worden. Auf die Seitenteile sind die genieteten T-Träger aufgelötet worden.

Wie beim Original sind die Schwellen nicht gleich lang, einige sind so breit das sie an die Brückenwände anstoßen.

 

Klappbrücke

Hier wurden die Querträger aus 0,2mm gewinkelten und auf Gärung zugeschnittenen Messingbleche hergestellt. Danach sind diese Querträger mit den Seitenteilen verlötet worden. Auf die Seitenteile sind die wieder genietete T-Träger aufgelötet worden.

Auch hier sind wie beim Original die Schwellen nicht gleich lang, einige sind so breit das sie an die Brückenwände anstoßen. Das habe ich im Modell nachempfunden.

 

Kellerbrücke

Auch hier wurden die Querträger aus 0,2mm gewinkelten und auf Gärung zugeschnittenen Messingbleche hergestellt. Danach sind diese Querträger mit den Seitenteilen verlötet worden. Auf die Seitenteile sind die wieder genietete T-Träger aufgelötet worden.

Wie beim Original sind die Schwellen so breit das sie an dem Brückenwände anstoßen. Das habe ich im Modell nachempfunden.

 

Zapfenbrücke

Hier gibt es keine richtigen Querträger sondern nur Querverbindungen. Diese sind aus 0,2mm auf Gärung zugeschnittenen Messingbleche hergestellt worden. Auf jede der vier Seitenteilen sind genietete Träger aufgelötet worden. Danach sind diese Querverbindungen mit den Seitenteilen verlötet worden.

 

Schienenschwellen

Die erforderlichen Holzschwellen sind aus gesägten Kiefernholzleisten (4,8 * 5,2mm) gesägt und in Eichenholzbeize eingefärbt worden.

Die Schienenschuhe stammen von der Fa. Peco [Spur 0 Code 143] aus England und sind mit winzigen Holzschrauben (1mm) an die Schwellen verschraubt.

Wie beim Original sind die Schwellen nicht gleich lang, einige sind so breit das sie an die Brückenwände anstoßen.

 

Stellwerk Br

Das Stellwerk ist Anhand von originalen Unterlagen nachgebaut worden. Dabei ist die Grundstruktur aus 2mm Sperrholz entstanden. Danach sind die Außenwände mit Strukturplatten (Putz, Klinkersteine) versehen worden. Die Fenster sind aus gelasertem Holz entstanden und das Fachwerk aus 2*0,4mm Eichenholz-Furnierstreife hergestellt.

Die gesamte Inneneinrichtung ist dem Original nachempfunden und aus bedrucktem 150g Karton entstanden – Spint, Aktenregal, Schreibtisch und Ofen – wie im Original ,  sogar das alte GRUNDIG Radio auf dem Spint.

Das Dach entstand ebenso aus Sperrholz und Pfannenstrukturplatten, ist abnehmbar um ins Innere sehen zu können. Als Besonderheit ist das der Schornstein rauchen kann – wenn es innen zu kalt wird. Die Außenbeleuchtung, die Schreibtischleuchte und die Arbeitsplatzlampen über den Stellhebeln sind einzeln schaltbar – fast wie im Original.